Englische Versicherungen

Der Hauptunterschied zwischen den Anbietern von britischen Policen und deutschen Rentenversicherungen liegt im Anlagekonzept. Verglichen mit der klassischen Rentenversicherung ist der Aktienanteil der britischen Versicherer deutlich höher, damit wird auch eine höhere Rendite in Aussicht gestellt. Im Gegenzug werden geringere Garantien ausgesprochen. Die Garantien gelten zudem meist erst bei Rentenbeginn. Die Überschussverwendung der englischen Anbieter kennzeichnet sich durch ein spezielles Glättungsverfahren, auch "Smoothing" genannt. Damit wird erzielt, dass die durch die hohe Aktienquote verursachte Anfälligkeit gegen Börsenschwankungen besser ausgeglichen wird. 

Vorteile:

  • höhere Renditeerwartung durch spezielles Anlagekonzept
  • Sicherheit durch Garantiezusagen
  • Kostentransparenz

Nachteile:

  • nicht für kurzfristiges Sparen geeignet
  • unterliegt nicht dem deutschen Insolvenzschutz (mehr >)

Geeignet für:

Renditeorientierte Anleger, die nicht auf Garantien verzichten wollen, dafür aber nicht hohe Rendite-Abschläge (Fondspolice mit Garantie) für die Garantiezusagen in Kauf nehmen wollen. Bis Ende Vierzig geeignet.

  • Riester-Rente?
  • Rürup-Rente?
  • Betriebliche Altersvorsorge?

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In einer Untersuchung befragte Infratest Sozialforschung 2.500 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 17 bis 27 Jahren. Mit ernüchterndem Ergebnis. Dass die Rente möglicherweise im Alter nicht ausreichen wird, hat sich zwar weitestgehend herumgesprochen. Was man aber dagegen tun kann, ist den meisten nicht klar. Mehr...